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Neun Kandidaten, zwei Favoriten - Mittellandzeitung, 21.08.2010 |
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Samedi, 21 Août 2010 10:50 |
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BEAT RECHSTEINER
Heute schliesst die FDP ihre Tore. Die Frist für die Nomination von Bundesratskandidaten läuft bei den Freisinnigen ab. Wohl als Letzter hat gestern der Basler Nationalrat Peter Malama angekündigt, dass er antreten möchte (siehe Interview). Wahrscheinlich ist, dass die FDP-Fraktion den Sitz von Hans-Rudolf Merz am 22. September mit dem gemischten Zweierticket Johann Schneider- Ammann und Karin Keller- Sutter verteidigen will. Der Berner Nationalrat Schneider-Ammann gilt als Topfavorit, wie unsere Übersicht zeigt. Die Sozialdemokraten lassen sich für ihre Nominationen Zeit bis zum 30. August. Doch auch bei der SP haben sich mit Ausnahme von Nationalrätin Jacqueline Fehr die Kandidaten in Stellung gebracht. Die Zürcherin wird voraussichtlich am 26. August ins Rennen steigen. Dann hätte sie gute Aussichten, neben Simonetta Sommaruga von der Fraktion vorgeschlagen zu werden.
Keiner will verheizt werden
Mit eigenen Kandidaten antreten wollen auch die SVP und die Grünen. Ihr Problem: Weil sie kaum Wahlchancen haben, sagen die besten Köpfe ab – keiner will sich verheizen lassen. Immerhin: Die Grünen haben drei mögliche Kandidaten gefunden. Die Nationalräte Marlies Bänziger, Geri Müller und Brigit Wyss stellen sich für eine Nomination zur Verfügung. Bei der SVP wird zwar fleissig über Namen diskutiert, auf den Schild gehoben wurde jedoch noch kein Politiker. Dass schliesslich auch die CVP selbst antritt, ist unwahrscheinlich. Positiv fällt auf, dass die Auswahl der Kandidaten im Gegensatz zu früheren Bundesratswahlen eher klein und fein ist. Bei der Nachfolge von Samuel Schmid 2008 war das noch anders: Damals kam es einem so vor, als dränge die halbe SVP ins Amt. In diesem Jahr hingegen hält man sich zurück und schreibt sich auf Facebook ein in die Gruppe «Wir kandidieren NICHT für den Bundesrat». CVP-Nationalrätin Kathy Riklin hat gestern entsprechende
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